Schuppenflechte wird einerseits durch Vererbung an die Nachkommen weitergegeben, wobei Generationensprünge auftreten können. Daneben können auch Fehlfunktionen des körpereigenen Immunsystems als Auslöser in Frage kommen. Außerdem spielen im Einzelfall auch vielfältige äußere Faktoren eine Rolle beim Auslösen oder ggf. Verschlimmern der Schuppenflechte.
Die Krankheit verläuft in der Mehrzahl der Fälle schubweise, wobei ein Wechsel zwischen Phasen starker Erkrankung mit schwächeren Phasen oder sogar teilweiser Remission abwechseln. Seltener kommt es zu einer nur einmalig auftretenden Erkrankung.
Da es sich bei der Schuppenflechte um eine genetisch bedingte Krankheit handelt, ist eine medizinische Behandlung mit dem Ziel, die Krankheit durch äußere Eingriffe zu heilen, prinzipiell nicht möglich. Jegliche Therapie konzentriert sich schwerpunktmäßig auf die Linderung von Symptomen.
Einen Überblick über mögliche Behandlungsmethoden bietet sich in Selbsthilfegruppen für an Schuppenflechte Erkrankte. Ganz besonders im persönlichen Austausch im Kreise von ebenfalls Betroffenen können Erfahrungen und Informationen über positive Erfahrungen mit Behandlungsformen weitergegeben und Impulse für mögliche neue Ansätze vermittelt werden. Gezielte und fundierte Informationen über die Erkrankung lassen sich im Rahmen von Fachvorträgen bei Gruppenterminen oder auch durch den gemeinsamen Besuch von Tagungen etc. vertiefen.
Schuppenflechte bedeutet im jedem Lebensalter eine große körperliche, aber auch seelische Belastung für Betroffene und ihre Angehörigen. Daher ist die Akzeptanz und die gegenseitige Unterstützung in der Gruppe ebenfalls bereits ein wichtiger Faktor, der positiv wirkt, weil Betroffene hier sehen und spüren, dass sie mit ihren Problemen und Fragen nicht alleine sind. Nicht wenige Selbsthilfegruppen engagieren sich daher auch im Bereich der Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Schuppenflechte.