Die Symptome von Alzheimer sind vielfältig, genauso wie die Altersstufe, in der Alzheimer auftreten kann. Das macht eine Diagnose schwierig, und eine einheitliche Behandlung quasi unmöglich.
Generell steigt ab dem 65. Lebensjahr das Risiko einer Erkrankung stark an. Vereinzelt tritt die Krankheit aber auch schon früher auf. Im schleichend vonstatten gehenden Verlauf der Krankheit treten zunehmende Gedächtnisstörungen auf, z. B. ein Nachlassen des Erinnerungsvermögens und Beeinträchtigungen im Beurteilen von Alltagssituationen. Sprachstörungen sowie Schwierigkeiten bei der Wortfindung können ebenfalls auftreten, genau wie soziale Auffälligkeiten, z. B. Stimmungsschwankungen, Rückzugsverhalten oder auch Veränderungen im Verhalten Angehörigen gegenüber, die keinerlei äußere Ursache haben.
Die Diagnose von Alzheimer setzte eine Abgrenzung zu anderen Erkrankungen und Störungen, sowie auch der mit zunehmendem Alter natürlich bedingten nachlassenden Leistungsfähigkeit im geistigen und lebenspraktischen Bereich voraus. Da körperliche Symptomatiken in den frühen Jahren der Alzheimer-Erkrankung im allgemeinen nicht auftreten, sind für den behandelnden Arzt Informationen von den nächsten Bezugspersonen des Erkrankten (Ehe- oder Lebenspartner, Kinder und Enkel, Verwandte …) von größter Wichtigkeit.
Alzheimer bedeutet sowohl für den Erkrankten selbst als auch für sein soziales Umfeld eine einschneidende Veränderung der Lebenssituation, und eine große emotionale Belastung für alle Beteiligten. Eine Heilung von Alzheimer nach dem heutigen Stand von Medizin und Forschung nicht möglich. Fortlaufende gezielte Diagnostik sowie gezielte medikamentöse wie auch verhaltenstherapeutische Behandlung von Einzelstörungen bieten jedoch Möglichkeiten der Behandlung. Darüber hinaus ist ein stabiles, liebevolles Umfeld, in dem der Erkrankte Respekt und emotionale Zuwendung erfährt, ein immens wichtiger Faktor in der Lebensgestaltung von an Alzheimer Erkrankten.